Presse

 

Pressemitteilung

08. April 2015

Frankfurt/Trier – Dank einer überaus erfolgreichen Crowdfunding-Aktion steht fest: Das Comedy-Projekt „Homologie“ mit Timo Becker alias Malte Anders in der Hauptrolle kann durchstarten. Bundesweit können sich jetzt Lehrer_innen das innovative Kabarettprogramm in die eigene Schule holen und somit ein deutliches Zeichen für Akzeptanz setzen.

Pressemitteilung anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte

10. Dezember 2013

Trier - Die deutsche Bundesregierung muss Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI) Asyl in Deutschland gewähren, wenn diesen in ihrer Heimat Diskriminierung oder Verfolgung droht. Dabei darf es keine Voraussetzung sein, dass die Asylsuchenden bereits selbst diskriminiert wurden. Ein homophobes gesellschaftliches Klima im Herkunftsland muss zur Anerkennung des Asylstatus von LSBTI genügen. Dies fordert das Aktionsbündnis gegen Homophobie anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte.

„Die eigene sexuelle Identität verleugnen zu müssen, hat schwerwiegende Konsequenzen für die eigene Gesundheit. Ein freies Leben ohne Diskriminierung ist ein grundlegendes Menschenrecht. In rund 80 Staaten wird gleichgeschlechtliche Liebe aber noch bis heute kriminalisiert", erklärt Sören Landmann, Vorsitzender des Aktionsbündnis gegen Homophobie. „LSBTI aus diesen Ländern müssen das Recht haben, in einem für sie sicheren Land zu leben. Hier helfen unverbindliche Sonntagsreden und bloße Solidaritätsbekundungen von Regierungsseite nicht weiter. Engagiertes Handeln ist gefragt."

„Das öffentlichkeitswirksame Kritisieren von homophoben Gesetzen in anderen Ländern ist richtig und wichtig. Es reicht jedoch nicht aus. Und es wirkt umso unglaubwürdiger, wenn gleichzeitig deutschen LSBTI grundlegende Rechte, wie z. B. die Möglichkeit einer Eheschließung, vorenthalten werden. Die Ablehnung und Zurückweisung, die viele LSBTI während ihres Asylverfahrens in Deutschland erleben, konterkariert zusätzlich die deutsche Position. Hier sollte dringend moralischer Anspruch und eigenes Regierungshandeln in Einklang gebracht werden", so Landmann abschließend.

Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V. anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) 2013

17. Mai 2013

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai 2013 fordert das Aktionsbündnis gegen Homophobievon der Bundesregierung einen nationalen Aktionsplan für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und Intersexuellen (LSBTTI). Dabei ist es wichtig, dass von Anfang an ein breites Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Sport, Wissenschaft, Wirtschaft und insbesondere Vertreter*innen der queeren Selbsthilfe aktiv in die Planungen der Maßnahmen mit einbezogen ist und gemeinsam an einer Strategie arbeitet, wie die reale Lebenssituation von LSBTTI sowie das gesellschaftliche Klima in Deutschland nachhaltig verbessert werden kann.

Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V. anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO) 2012

17. Mai 2012

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO), der alljährlich am 17. Mai gefeiert wird – dem Tag, an dem im Jahre 1990 Homosexualität von der internationalen Liste der Krankheiten gestrichen wurde – ruft das Aktionsbündnis gegen Homophobie dazu auf, Hassgewalt und Diskriminierung gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen (LSBTI) effektiv, ernsthaft und nachhaltig zu bekämpfen.
 
Pressemitteilung
11. Oktober 2011

Als vor nicht einmal vier Wochen der 14jährige Jamey Rodemeyer in den Vereinigten Staaten von Amerika nach Jahren des Mobbing durch Mitschüler und andere Jugendliche aufgrund seiner sexuellen Orientierung schließlich Selbstmord beging, waren viele Menschen rund um den Globus berechtigterweise bestürzt. Auch in Deutschland berichteten Zeitungen und Fernsehsender über das tragische Schicksal des jungen Schwulen, der in seiner Verzweiflung sein Leben nicht mehr als lebenswert empfand.