Presse

 

Pressemitteilung

17. Mai 2016

Trier – Menschen, die aus Ihrer Heimat aufgrund von Homophobie oder Transphobie fliehen, müssen in Deutschland Schutz finden und in Sicherheit leben können. Dies fordert das Aktionsbündnis gegen Homophobie anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOT).

Pressemitteilung

10. Dezember 2015

Nürnberg/Trier – Zwei junge Schwule halten Händchen in einer Bar und werden daraufhin vor die Tür gesetzt. Wenig später werden sie auf offener Straße von anderen Jugendlichen attackiert und können nur knapp entkommen. Dennoch lassen sie sich nicht unterkriegen und gehen weiter ihren Weg. Ihre Liebe ist stärker als der Hass.

Das ist die Botschaft des heute veröffentlichten Musikvideos zum Song „Surround the Echo“ der Newcomer Band XIROW. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte möchten die Nachwuchsmusiker damit ein deutliches und sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Zusätzlich werden fünfzig Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf des Songs zugunsten des Aktionsbündnis gegen Homophobie gespendet. Unterstützt werden soll damit ein konkretes Projekt, das queeren Jugendlichen eine Zuflucht bietet, wenn sie aus ihren homophoben Elternhäusern fliehen müssen.

Gemeinsamer Aufruf

24. November 2015

Große Teile der deutschen Bevölkerung zeigen gerade eine großartige Solidarität im Umgang mit den nach Deutschland flüchtenden Menschen, die vor allem aus den Krisengebieten Syrien, Afghanistan und Irak stammen. Aber auch aus vielen anderen Teilen der Welt kommen Menschen zu uns, um ein Leben in Sicherheit und Freiheit führen zu können.

Unter den Flüchtlingen finden sich auch viele lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI), die besondere Unterstützung und Fürsorge benötigen. Vielfach ist die Verfolgung aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität Fluchtgrund. Doch selbst hier müssen sie in Erstaufnahmestellen und Asylunterkünften weiter Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt befürchten oder erfahren sie sogar. Immer häufiger erreichen uns dahingehende Hilferufe.

Gemeinsamer Appell an die Bundesregierung - Antidiskriminierungsstelle des Bundes

23. Juli 2015

Der Schutz vor Diskriminierung ist ein Grundrecht, das sich aus dem Gleichheitsgebot der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und des Grundgesetzes ableitet. Bereits im Amsterdamer Vertrag von 1997 haben Deutschland und die anderen Mitgliedsstaaten sich und die Europäische Union dazu verpflichtet, Menschen vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion und Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Identität zu schützen. In Deutschland geschieht dies durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das im Arbeitsrecht und im Zivilrecht gilt.

Nicht überall in Europa ist der Schutz jedoch so umfassend. In vielen Ländern darf z.B. noch immer

  • Menschen mit Behinderungen der Zugang zu Geschäftsräumen verweigert werden,
  • Schwulen und Lesben ein Hotelzimmer verweigert werden,
  • Menschen allein aufgrund ihres Lebensalters ein Mietwagen verweigert werden,
  • oder Menschen wegen ihres jüdischen oder muslimischen Glaubens ein Mietvertrag für eine Wohnung verweigert werden.

Pressemitteilung

17. Mai 2015

Trier – Kinder und Jugendliche müssen besser vor homophober und transphober Diskriminierung geschützt werden, fordert das Aktionsbündnis gegen Homophobie anlässlich des heutigen internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT).